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Vollkaskoversicherung

Eine Vollkaskoversicherung für ein teures Motorrad wird zumindest für die ersten zwei bis drei Jahre empfohlen.

Die Vollkaskoversicherung ersetzt die gleichen Schäden wie die Teilkaskoversicherung. Darüber hinaus leistet die Teilkasko in der Motorradversicherung auch für Schäden, die Motorradfahrer selbst an seinem Motorrad verursacht hat. Auch werden Schäden durch Dritte ersetzt, wenn diese nicht ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden können. Das kann bei einem Unfall mit Fahrerflucht oder Vandalismus der Fall sein.

Probleme bei der Regulierung eines Schadens gibt es aber, wenn ein Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt wurde. Beispiele sind Alkohol am Lenkrad, Mängel am Motorrad, Schlüssel im Motorrad.

Wie auch bei der Haftpflichtversicherung wird bei der Vollkaskoversicherung der Schadensfreiheitsrabatt wieder erhöht, wenn ein Unfallschaden über die Vollkaskoversicherung reguliert wird. Dies bedeutet, dass die Vollkaskoversicherung durch den regulierten Schaden im nächsten Versicherungsjahr teurer wird.

Ein regulierter Schaden aus der Teilkaskoversicherung hat keine Veränderung des Schadenfreiheitsrabattes zur Folge, da es in der Teilkaskoversicherung keinen Schadensfreiheitsrabatt gibt.

Die Vollkaskoversicherung ist wesentlich teurer als die Teilkaskoversicherung. Das liegt natürlich darin begründet, da hier die Leistungen wesentlich weitreichender als bei der Teilkaskoversicherung sind.

Auch bei der Vollkaskoversicherung kann eine Selbstbeteiligung abgeschlossen gilt. Grundsätzlich gilt hier dasselbe wie bei der Teilkaskoversicherung. Je höher der Selbsthalt ist, desto niedriger werden die Beiträge in der Vollkaskoversicherung.