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Deckungskarte

Wenn ein Besitzer sein Motorrad zum Straßenverkehr zulassen möchte, muss er eine Versicherungsbestätigung, auch Deckungskarte genannt, bei der Zulassungsstelle abgeben. Die Versicherungsbestätigung wird von der Versicherungsgesellschaft, bei der man seine Motorradversicherung abschließen möchte, ausgestellt und ausgegeben. Früher war es so, dass der heimische Versicherungsvertreter die Deckungskarte vorbeibrachte und der Kunde die Deckungskarte bei der Zulassungsstelle abgab.

In der heutigen Zeit wird das ausschließlich auf dem elektronischen Weg übermittelt. Die Deckungskarte wird auch heute elektronische Versicherungsbestätigung genannt und gleich bei der Antragstellung im Internet an die Zulassungsstelle übermittelt. Der Versicherungsnehmer und die Zulassungsstelle bekommen eine Nummer mitgeteilt. Mit dieser Kunde geht der Versicherungsnehmer dann zur Zulassungsstelle und lässt sein Motorrad zu.

Die Deckungskarte ist eine öffentlich-rechtliche Erklärung an die Straßenverkehrsbehörde. Die Deckungskarte ist kein Teil des Versicherungsvertrages. Die Motorradversicherungen erklären aber in der Regel für die Haftpflicht vorläufige Deckung, so dass das Motorrad in den ersten Wochen bis zur Einlösung des Versicherungsbeitrages zumindest einen Haftpflichtschutz genießt.